LinkedIn lohnt sich

 

Das unterschätzte Werkzeug für den Mittelstand

Das unterschätzte Werkzeug für den Mittelstand

In Zeiten wirtschaftlichen Aufruhrs müssen mittelständische Unternehmen Kunden gewinnen, Fachkräfte anlocken und dem Druck aus dem Ausland sowie dem großer Konzerne trotzen. Ein Werkzeug hilft dabei: LinkedIn.

Während Mercedes, Bosch und die EnBW längst auf LinkedIn aktiv sind, zögert der Mittelstand. Nur 25 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland nutzen die Social-Media-Plattform – zeigt eine Studie der LMU München und Kommunikationsagentur In A Nutshell aus 2024. Bei den DAX 40 sind es 100 Prozent. Weitere 21 Prozent der Mittelständler haben einen Account, sind aber inaktiv. Das zeugt von fehlender Überzeugung oder Unsicherheit.

Gleichzeitig stellt sich die Frage: Was sehen Konzerne, was Mittelständler übersehen? Potenziell sind es Zahlen wie die 26 Millionen registrierten Nutzer im deutschsprachigen Raum. Oder dass 50 Prozent der B2B-Käufer LinkedIn als Quelle nutzen, um Kaufentscheidungen zu treffen. Es gibt aber noch mehr Gründe.

Entscheider*innen in Reichweite

Ein Vorteil ist der niedrigschwellige Zugang zu Entscheidern. Viele Geschäftsführer und Abteilungsleiter sind auf LinkedIn aktiv, teilen ihre Gedanken oder kommentieren Branchenentwicklungen. Ebenso lesen sie Beiträge anderer Unternehmen. LinkedIn bietet aber noch mehr Möglichkeiten, sichtbar zu werden: Beispielsweise kann ein strategisch platzierter Kommentar unter einem Entscheider-Post sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Oft folgt ein Klick der Person auf das eigene Profil und es entsteht eine Chance für Mittelständler: Sie werden wahrgenommen. Dieser erste Touchpoint kann ein Gespräch und Geschäftsbeziehung starten. Und falls ein Entscheider einen Unternehmens-Beitrag kommentiert? Der perfekte Anlass für eine Direktnachricht.

Keine Präsenz, keine Relevanz ​

LinkedIn ist nicht nur Netzwerk, sondern dient auch als digitale Visitenkarte. Wer auf der Plattform aktiv ist, zeigt Präsenz und Kompetenz. Umgekehrt kann fehlende Aktivität den Eindruck erwecken, ein Unternehmen sei rückständig. Kunden, Geschäftspartner und potenzielle Mitarbeitende informieren sich heute zuerst online – und ein gut gepflegtes LinkedIn-Profil prägt den ersten Eindruck.

Abseits des Mittelstands positionieren sich viele Unternehmen als Thought Leader. Expertise zeigen, Branchenkenntnisse teilen und dadurch selbst im Ansehen steigen – so lautet die Prämisse. Das ist gerade für Mittelständler mit starker Konkurrenz relevant. LinkedIn kommt dabei ins Spiel, weil tiefgreifende Beiträge und anregende Gedanken auf der Plattform akzeptiert sind. LinkedIn ist der Raum für Fachthemen und Diskussionen.

Präzision statt Streuverlust

Sponsored Content auf LinkedIn gehört nicht zu den günstigsten Mitteln, doch der Vorteil besteht hier im extrem präzisen Targeting: Inhalte lassen sich besonders zielgerichtet ausspielen, weil der Plattform nötigen Details rund um berufliche Profile zur Verfügung stehen – etwa zu Position oder Branche. Dadurch zeigt LinkedIn Ihren Content genau den Personen, für die er fachlich und beruflich relevant ist. Streuverluste verringern sich so deutlich. Generell gilt: Durch eine fachkundige Verknüpfung von organischen und gesponserten Maßnahmen lässt sich die Mechanik von LinkedIn optimal nutzen – um die Bekanntheit einer Marke gezielt zu steigern. 

Tipps für den Start auf LinkedIn

Anpacker-Mentalität für die Talentsuche

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels hilft LinkedIn: Auf Bewerbungen zu warten, reicht oft nicht mehr – Unternehmen müssen aktiv auf Talentsuche gehen. LinkedIn bietet dafür die Werkzeuge. Die Plattform fördert den Aufbau einer Arbeitgebermarke und bei der gezielten Ansprache von Arbeitskräften. Stichwort Active Sourcing, also die direkte Kontaktaufnahme mit passenden Kandidaten. Und wer eine klassische Stellenausschreibung bevorzugt, kann diese mit LinkedIn Jobs schalten und gezielt an relevante Personen ausspielen lassen. So wird Recruiting proaktiv statt reaktiv.

Kurzgesagt: LinkedIn lohnt sich auch für mittelständige Unternehmen. Die Plattform unterstützt bei Akquise, Recruiting und Marke. Potenziell hohe Reichweiten stehen einem vergleichswiese geringen Aufwand gegenüber. Und wie die Statistik vom Anfang gezeigt hat: Wer jetzt bei LinkedIn einsteigt, ist schon 75 Prozent des Mittelstands voraus.

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